Ich benutze normalerweise diese Kleeblattkreuzungen nicht, aber gerade hatte ich die Idee, ob man statt der gewöhnlichen Ausrichtung nicht auch eine Kreuzung in 45°-Variation bei gleichen Kurvenradien platzsparender hinbekommt. Mein erster Versuch scheint das zu bestätigen.
Je nach Zuglänge müsste man die "kurzen" Rechtsabbieger noch verlängern um dem Hauptstrang die Durchfahrt nicht zu versperren.
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 23.02.2011 11:51 von Matthi.)
23.02.2011 11:51
Eddi
Tycoon
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@ Yoschi
Sieht schon vom Grundgedanken echt klasse, wenn mich persöhnlich die 2 langen Tunnels stören würden.
@ ABRob
Bei dieser Kreuzung hätte ich Bedenken das auf den Wechselgleisen Staus enstehen würden. Aber Hauptsache es funktioniert. Allerdings muss deine Extraverbindung 2 Steigungen bewältigen, das würde bei mir schlecht funktionieren.
@ Matthi
Auch eine gute Idee. Die Signale an Steigungen könnte man in das erste Steigungsfeld setzen, dann bleibt der Zug wenigestens nicht in sondern vor der Steigung stehen.
Gruß Johannes
P.S.
Ich sehe das ganze eher als Gedankenspielerei. Im "Echten" Spiel bestimmen ja das Gelände und die Streckenfrequenz erheblich die Gestaltung und in der Regel vermeidet man ja eher solche Keuzungen.
Trotzdem komme ich durch euere Entwürfe auf neue Ideen, wie man Abzeigungen etc. auch bauen kann. In der Regel ist es ja schwierig in sein Streckennetz Varianten einzubauen, da man ja doch immer wieder dasselbe baut..
Würde hier auch mal einen Vorschlag unterbreiten ... auch wenn er schon etwas älter ist.
menenor schrieb:Die Kreuzung ist übrigens im Betrieb erprobt .
Und sie ist etwas ... nunja, sagen wir mal Grundflächenintensiver.
Dafür jedoch kann die Kreuzung -egal in welche Richtung- mit hoher Geschwindigkeit durchfahren werden.
Ausserdem lassen es die Gleislängen zu, dass ein Zug auf dem Weg von der Strecke Y auf die Strecke X auf der Verbindung zwischen eben diesen beiden warten kann, um auf Strecke X ein Zug passieren zu lassen, ohne nachfolgende Züge auf der Strecke Y zu blockieren. Zumindest solange sie nicht auch auf die Strecke X wollen ...
Ist jetzt mit Sicherheit nicht perfekt, aber funktioniert.
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Auf dem Übersichtsbild ist eigentlich alles klar erkennbar.
Um die beiden "Nahaufnahmen" besser zusammen fügen zu können, soll als zusätzliche Orientierungshilfe die Ludmilla dienen, die mit ihrem Verkehrsrot doch ganz gut hervorsticht.
Anmerkung: Die hier verbauten Brücken sind eigentlich nur für 96 km/h. Sie wurden nur der Übersicht halber verbaut, da sie angemessen schmucklos sind.
Der Rangierbahnhof - Ein dunkler Ort, an dem ein endloser Strom von Stahl vom Berg ins Tal rollt, 24 Stunden, 7 Tage. Endlos, unaufhaltsam Wagen für Wagen.
Tag und Nacht spielen keine Rolle, nur der Takt der Uhr. Mensch und Lokomotiven arbeiten nach ihrem Rhythmus und halten den Strom am Leben.
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 24.02.2011 09:57 von menenor.)
Sind echt hübsche lösungen dabei, aber auf das einfachste seit ihr nicht gekommen, ein schönes Kleeblatt
Zu dem 1. Bild miniversion: Kostenpunkt ca 20.000 €, beim Abbiegen maximal 1 Steigung
Beim 2. Bild hab ich den wendekreis für die "Linksabbieger" vergrößert, kostet dann 30.000 €. Damit kann jeweils ein abbieger (rechts und links) an der nebenstrecke warten ohne das der durchgangsverkehr blockiert wird.
die gerade sollte genau so lang wie der längste zug sein, damit sich das ganze nicht blockiert.
Wie man am besten die Signale setzt, kann ich aber gerade nicht sagen.
Dogbronco, nette Beispiele. Aber wenn Du alle Komentare in diesem Tread mitgelesen hättest, würdest Du wissen, daß deine Kreuzungen zu eng sind! Allein mit Zügen über 8-10 Felder, dann der Geschwindigkeitsverlust in den 45° Kurven....ist bei schnellen Personenzügen nicht tragbar. Für jede weitere Fahrrichtung innerhalb einer Zuglänge geht die Geschwindigkeit bis auf 77Km/h zurück.
@Sallarsahr: Wenn du das über deinem Posting stehende Posting gelesen hättest, würdest du wissen, dass bereits festgestellt wurde, dass die Beispiele von dogbronco nicht optimal sind. Du hast natürlich recht mit den Fakten, aber deine Ausdrucksweise fand ich etwas daneben.
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je nach verwendeten weiche. es gibt weichen die auf abzweig bis 200km/h befahren werden können (bei dennen wird dann aber nicht nur die weichenzunge sondern auch das herzstück gestellt). weichen für höhere geschwindigkeiten habe ich noch nicht gesehn, gibt es sicher aber auch ^^
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 04.07.2011 13:57 von robotron.)
04.07.2011 13:57
pETe!
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(04.07.2011 13:57)robotron schrieb: je nach verwendeten weiche. es gibt weichen die auf abzweig bis 200km/h befahren werden können (bei dennen wird dann aber nicht nur die weichenzunge sondern auch das herzstück gestellt). weichen für höhere geschwindigkeiten habe ich noch nicht gesehn, gibt es sicher aber auch ^^
Technisch gesehen, würde ich sagen, ist die Abzweiggeschwindigkeit einer Weiche ja nicht begrenzt, das sind eher ökonomische Gesichtspunkte, je länger die Weiche wird und je mehr Antriebe erforderlich sind, desto teurer wird es. Von bewegliche Herzstücken hast du ja schon gesprochen, gerade da liegt eben ein sehr hoher Verschleiß vor und die Teile sind einfach sauteuer, weshalb man wohl von so schnell befahrenen Weichen absieht, der Nutzen wäre mir jetzt auch nicht ersichtlich, in der Regel wechselt man ja das Gleis im Knoten, wo allein aus anderen Gründen geringere Geschwindigkeiten gefahren werden (Bahnsteighalt, Reisendensicherung, Trassierungsparameter, Lärmschutz, Bahnübergänge, etc.).
04.07.2011 14:18
Eddi
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Typischerweise findet man auf Bahnhöfen Weichen mit 40-60km/h auf dem Abzweig, alles andere wird einfach aus den erwähnten Gründen zu teuer.
Schnellfahrweichen werden nur dort eingebaut, wo es sich wirklich lohnt, beispielsweise wo sich eine Schnellfahrstrecke teilt. Im Bahnhof Bitterfeld beispielsweise, wo sich die Strecken Berlin-Leipzig und Berlin-Halle teilen [zwischen Bitterfeld und Halle ist aber noch nicht ausgebaut, weshalb auf dem Abzweig nicht die volle Geschwindigkeit ausgefahren werden kann].
04.07.2011 17:01
Sallarsahr
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Gibt es eh nicht noch Probleme mit den Fliehkräften? Die Züge legen sich ja wirklich in jede Kurve, aber bei einer Weiche ist es ja schwer, den abknickenden Ast in die Kurve zu legen, weil dadurch auch ein Teil des Geradeaus mit weggekippt wird. (soweit meine Vorstellungskraft).
04.07.2011 19:44
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