pETe!
Forum-Team
    
Beiträge: 3.910
Registriert seit: Jan 2004
|
RE: Cities in Motion 2 - Modern Times
(09.01.2014 19:14)RK schrieb: Da die Tageszeit nunmal komprimiert ist, ist das System mit den vielen kleinen Depots direkt an der Linie schon sinnvoll. So können die Fahrzeuge recht schnell ein- und ausrücken. Wenn man wie pete aber dazu neigt, sehr lange Linien zu planen, dann kann man nicht mehr feingranular auf lokale und temporäre Brennpunkte reagieren.
Das stimmt natürlich. Leider zeigt sich das Problem nicht nur bei "sehr langen" Linien, sondern schon bei Linien, die nicht sehr kurz sind. Selbst bei einer Linie durch ein Stadtteil wird es schwer, den Fahrplan sinnvoll zu planen, da man ja mindestens so früh ausrücken muss im dichten Takt, dass die Rückleistungen entsprechend der Verkehrsnachfrage fahren, andersrum auch so lange ausrücken muss, wie die Hinleistung den dichteren Takt benötigt. Da Passagiere ja noch im Gesamtnetz und nicht nur auf deiner Linie unterwegs sind, führt das dazu, dass man kaum Taktfahren einsparen kann, oder nur in einem sehr überschaubaren Zeitraum Nachts oder sehr eingeschränkt am Wochenende.
Dazu kommt ja, dass Wendezeiten am dem Linienende ohne Depot nicht möglich sind, weshalb die Rückleistungen chronisch verspätet sind, wenn man nicht mit gewisser Konsequenz in den Verkehrsablauf eingreift und die Linie stabilisiert. Fahrplanmäßige Fahrtzeitzuschläge für Fahrten selbst über kleinere hochbelastete Abschnitte sind nämlich nicht möglich.
|
|
09.01.2014 23:07 |
|