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Katastrophen in Japan
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godsprototype
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Beiträge: 268
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Beitrag #89
RE: Katastrophen in Japan
(17.05.2011 22:33)Eddi schrieb:  
(17.05.2011 18:32)godsprototype schrieb:  Grundlastfähig !!!
Ein BHKW kann zuverlässig dann Strom produzieren wenn er benötigt wird.
Das ist nicht nur gesellschaftlich wünschenswert, sondern auch der Strommarkt honoriert das. Wer zuverlässig (besonders wichtig) und zu den richtigen Zeiten Strom produziert bekommt einen viel höheren Preis bezahlt. Dagegen wird z.B. nachts Strom extrem schlecht vergütet und deckt meißt nicht mal die Produktionskosten.

äh... ich glaub hier verwendest du komplett falsche Begriffe. "Grundlast" ist diejenige, die ununterbrochen, 24 Stunden am Tag, also insbesondere Nachts, wo Verbrauch und Preise geringer sind, zur Verfügung steht. Hier haben Großkraftwerke einen enormen Vorteil, die zwar lange Anfahrzeiten haben, aber aufgrund ihrer Größe einen höheren Wirkungsgrad erzielen. "Genau zum richtigen Zeitpunkt" ist die "Spitzenlast", dort haben kleine Stromerzeuger den Vorteil, bei denen man mal schnell aufn Knopf drücken kann, und das Gerät springt an.

Spitzenlast ist auch gar nicht so sehr das Problem, die Förderprogramme der letzten 10 Jahre haben ganz besonders bei spitzenlastfähigen Anlagen gegriffen, so daß an sonnigen/windigen Tagen beinahe 100% der Spitzenlast aus erneuerbaren Energien gewonnen werden kann. Aber keine der neuen Technologien ist hinreichend grundlastfähig, weswegen dort noch nix besseres als Kohle- und Atomkraftwerke vorherrscht. Und Energiespeicheranlagen stecken noch in den Kinderschuhen [außer Pumpspeicherkraftwerk]

Du irrst dich leider. Du hast zwar die Begriffe Grundlast und Spitzenlast schön erklärt. Aber der Begriff Grundlastfähigkeit bezieht sich auf die Zuverlässigkeit, die bei Sonne und Wind nicht gegeben ist.

Und Großkraftwerke sind vielleicht etwas effektiver bei der Stromherstellung. Dem gegenüber steht aber das Großkraftwerke kaum Abnehmer für die produzierte Wärme finden und das hebt den kleinen Effizienzvorteil problemlos wieder auf.

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(18.05.2011 06:17)Dennis schrieb:  Was Energiespeicherung angeht steht die Frage im Raum, ob es überhaupt mehr als Pumpspeichertechnologie benötigt - sofern das Netz groß und weit genug gestaltet ist.
Norwegen z.B. könnte Pumpspeicherkapazitäten für mehrere Nationen anbieten - wenn "das Kabel" verlegt ist welches die Norweger gerade beginnen zu bauen.
Bei der Speicherung im Allgemeinen besteht das Problem das viel Energie verloren geht. Wenn sie bis nach Norwegen und zurück transportiert wird geht auf dem Weg zusätzlich Energie verloren.
Das ist zwar ein Teil der Lösung, aber man sollte es nicht als Patentrezept ansehen. Schließlich verfügen wir nicht über unendliche Ressourcen.


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(17.05.2011 16:17)Dennis schrieb:  Auf Nummer Sicher geht man jedoch indem man politische Prozesse einfach umgeht. Zum Beispiel durch einen Vertrag mit dem Hardcoreökostromer Greenpeace Energy. http://www.greenpeace-energy.de/
Als Mann der Tat bevorzuge ich Leute die regenerative Energieanlagen bauen, anstelle sie nur zu beschließen.
Wenn man schon ein Zeichen setzen will ist greenpeace-energy nicht grade das Optimum. Ich hab mir grademal angeschaut wie deren Strom hergestellt wird.
   
Zitat:Unser Strom 2011 stammt gegenwärtig aus österreichischen Wasserkraftwerken. Der EEG-Anteil im Strommix entfällt ab 2010 aufgrund geänderter gesetzlicher Bestimmungen.

Prinzipiell befürwortet Greenpeace Energy auch hocheffiziente Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlagen (KWK), die Erdgas nutzen. Die Energiewende weg von Kohle und Atom funktioniert nur, wenn Gas-KWK die Lücke schließt, bis die Erneuerbaren die Versorgung vollständig sicherstellen können. Erdgas ist der sauberste fossile Energieträger, verursacht aber immer noch CO2-Emissionen. Doch die KWK-Anlagen erzeugen neben Elektrizität eben auch Wärme zum Heizen oder zur Warmwasserbereitung. Dieser doppelte Nutzen führt dazu, dass unter dem Strich weniger CO2 entsteht. Den Kriterien von Greenpeace entsprechen nur Anlagen, die einen besonders hohen Wirkungsgrad von mehr als 80 Prozent haben.
1% Windkraft stehen 99% Wasserkraft aus österreichischen Wasserkraftwerken gegenüber. Im besten Fall sind das Wasserkraftwerke die schon vor zig Jahrzehnten gebaut wurden oder schlimmer es sind Pumpspeicherwerke die u.a. Abnehmer von Strom aus fossilen Kraftstoffen oder sogar Atomstrom sind.
Effektiv fördert man also nur mit 1% seines Strompreises den Ausbau erneuerbarer Energien.

Es geht auch anders:
   

[Bild: signatureng.png]
Erschließe die sibirischen Weiten! Ein Szenario für OpenTTD.
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 18.05.2011 10:27 von godsprototype.)
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