(29.08.2010 23:32)godsprototype schrieb: Das immer noch nur eine Minimalmenge an Ersatzteilen eintrifft scheint die Produktivität nicht zu beeinflussen.
Nein, 1 Tonne pro Monat reicht auch für die Chance auf Steigerung. Seit Version 0.3 kann man aber per Parameter auch einstellen, dass es ohne die Lieferung von Supplies eine Chance für eine Senkung der Produktivität gibt. So könnte man über Fahrpläne eine Lieferung alle 2 Monate machen und die Industrie müsste, zumindest theoretisch, einigermaßen gleichmäßig produzieren.
(29.08.2010 23:32)godsprototype schrieb: Und ein gutes Schienenfahrzeug GRF das das aktuelle Ladevolumen besser darstellt als NARS2.
Hier mal die ungefähren Kapazitäten der größten Güterwagen in den von mir verwendeten Sets:
NARS2: 33 t
DB-Set: 40 t (funktioniert leider nicht mit aktuellen FIRS Versionen)
Japan-Set: 40 t
US-Set: 40 t
UK-Set: 30-35 t
CanSet: 50 t (funktioniert auch (noch) nicht mit FIRS)
2cc-Set: 45-50 t
SerbianRailSet: 32-60 t für die meisten Güter, 100.000l bei Tankwagen (funktioniert mit FIRS, wenn auch nur zufällig wie mb sagt

) Die Güterwaggons haben auch sehr hohe, wenn auch "unrealistische" Geschwindigkeiten (bis zu 200 km/h)
Nicht berücksichtigt sind dabei aber verschiedene Wagenlängen. In den meisten Fällen gilt aber 2 Wagen pro Feld.
Supplies-Verteilung:
Mache ich meistens mit Lkw. Das LightRoadVehicleSet bietet sich dafür an, da es schnelle Kleintransporter bietet. Je nach Entfernung werden die Supplies erst mit der Bahn oder sogar per Flugzeug zu Zwischenlagern gebracht und von dort verteilt. Straßen über die ganze Karte zu bauen, finde ich optisch nicht so gelungen, da sie durch die fehlenden Diagonalen immer so eckig aussehen.
Cargodist:
Verwende ich nur in Verbindung mit Autoseparation (gibts z.B. in Chills-Patchpack zusammen). Dadurch kann man auf sehr einfache Art erreichen, dass Züge mit dem gleichen Fahrplan automatisch den gleichen Abstand zueinander einhalten. Das gleiche Ergebnis kann man natürlich auch (mit mehr Aufwand) durch manuelle Fahrpläne erreichen. Ohne Fahrpläne kommt es, durch den wesentlich höheren Bedarf an Zügen auf den Hauptstrecken, bei mir fast immer zu Staus. In Chills-Patchpack gibt es in den Erweiterten Optionen auch noch eine Möglichkeit das Passagieraufkommen zu verringern. Das ist meistens auch sehr hilfreich, kann aber dazu führen, dass kleine Dörfer kaum noch Passagiere liefern.
Für die Verteilung und Abholung der Passagiere in den Städten, nutze ich meistens Straßenbahnen, wegen der höheren Kapazität und weil sie aus mehreren Wagen bestehen. Das hat den Vorteil, dass Passagiere mit unterschiedlichen Zielen im gleichen Fahrzeug fahren können. Bei Cargodist werden die Passagiere zu Paketen zusammengefasst (ich bin mir jetzt nicht sicher, ob die Aufteilung nur nach Ziel oder auch nochmal nach Startpunkt erfolgt). Verschiedene Pakete können nicht zusammen in einen Wagen geladen werden. Das merkt man meistens nicht, weil auf den mittleren Streckenabschnitten fast immer so große Pakete verfügbar sind, dass sowieso ein kompletter Waggon gefüllt werden kann. Bei größeren Netzen mit vielen möglichen Zielen, kann es aber beispielsweise passieren, dass an einer Haltstelle viele "Pakete" mit unterschiedlichen Zielen zu jeweils 5 Passagieren entstehen, die trotzdem alle erstmal zum Hauptbahnhof wollen. Dann würden in einen Bus, trotz höherer Kapazität, nur 5 Passagiere eines Pakets einsteigen.
Ich verwende Cargodist zur Zeit übrigens nur mit Passagieren und Post. Gerade bei FIRS und den Supplies habe ich nämlich die Erfahrung gemacht, dass einige Ziele in der Verteilung nicht berücksichtigt wurden. Dann hat ein Machineshop eben nur 5 von 10 Minen beliefert, obwohl ich sicherheitshalber zu allen einen Lkw habe fahren lassen.