@ unbegabt:
Was ich dir raten würde für den Kreuzungsbau (und eigentlich den Streckenbau allgemein), ist das Vermeiden von engen Kurvenradien, da die virtuellen Lokführer vor allem bei längeren Zügen beim Druchfahren solcher "Ecken" den Regler zurücknehmen und die Bremsen gucken lassen.
Gerade bei Kreuzungen oder Abzweigen führt das Verringern der Geschwindigkeit natürlich zu Zeitverlust und damit auch wieder zu Behinderungen für den nachfolgenden Verkehr.
Wie könnte eine solche Kreuzung aussehen?
Anhand eines von mir bereits erfolgreich im Betrieb befindlichen Abzweigs (vgl.
"OTTD-Screenshots") habe ich nun diese Kreuzung gebaut.
Sie ist etwas ... nunja, sagen wir mal Grundflächenintensiver.
Dafür jedoch kann die Kreuzung -egal in welche Richtung- mit hoher Geschwindigkeit durchfahren werden.
Ausserdem lassen es die Gleislängen zu, dass ein Zug auf dem Weg von der Strecke Y auf die Strecke X auf der Verbindung zwischen eben diesen beiden warten kann, um auf Strecke X ein Zug passieren zu lassen, ohne nachfolgende Züge auf der Strecke Y zu blockieren. Zumindest solange sie nicht auch auf die Strecke X wollen ...
Wie auch bei meinem Bahnhof soll diese Kreuzung ein Beispiel, ein Vorschlag und ein Denkanstoss sein, ich erhebe nicht das Recht, die SuperHyperMegaPatentLösung hier ganz exklusiv zu präsentieren.
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Auf dem Übersichtsbild ist eigentlich alles klar erkennbar.
Um die beiden "Nahaufnahmen" besser zusammen fügen zu können, soll als zusätzliche Orientierungshilfe die Ludmilla dienen, die mit ihrem Verkehrsrot doch ganz gut hervorsticht.
Anmerkung: Die hier verbauten Brücken sind eigentlich nur für 96 km/h. Sie wurden nur der Übersicht halber verbaut, da sie angemessen schmucklos sind.