Erstmal Danke für das konstruktive Interesse.
Generell steht hinter dem Schema der unterschiedlichen Ladungsmengen und Ladegeschwindigkeiten die einfache Idee, dass im Fernverkehr mehr Geld verdient werden soll als im Nahverkehr. Da TTD aber keine unterschiedlichen Fahrpreise kennt (OK, mittlerweils gibt es auch "Touristen", .), simuliere ich dies dadurch dass ein Fernverkehrswagen mehr Passagiere fasst als ein Nahverkehrswagen.
Zusätzlich - und zur Kompensation der grösseren Kapazität - habe ich dann die unterschiedlichen Ladegeschwindigkeiten hinzugefügt, sodass ein Fernverkehrswagen mehr Passagiere fasst aber (und zusätzlich) langsamer be/entladen wird, und beim Nahverkehrswagen umgekehrt.
Das klappt auch sehr gut und jeder hat sich mittlerweile daran gewöhnt, dass im Fernverkehrswagen mehr Leute sitzen als im Nahverkehrswagen, obwohl dies ja genau umgekehrt ist wie im richtigen Leben.
Ändern werde ich das also nicht.
Nun zu der Frage der Ladegeschwindigkeiten. Das Problem besteht einfach darin dass die Lademenge pro Tick ein ganzzahliger Teiler der Wagenkapazität sein muss. Insofern ergibt sich in der Tat für den S-Bahnwagen 40/40 = 1 und für den BR614 auch 56/56 = 1. Für Fernverkehrswagen ergibt sich zB 56/8 = 7 Ticks.
gnome schrieb:[Diese] ist aber doch ein wenig hinderlich, wenn die Fernzüge verhältnismäßig zu lange die Bahnsteige blockieren. Das fällt am häufigsten auf stark befahrenen Knoten-Bahnhöfen auf. Denn dann stauen sich die Züge vor dem Bahnhof. Der Engpass wären zwar durch hinzufügen von zusätzlichen Bahnsteigen beseitigt, bringt aber den unschönen Effekt mit sich: der Bahnhof sieht dann nicht mehr schön aus im Verhältnis der benutzten [Fläche] zu dem Stadtbild.
Fernverkehrszüge
sollen lange laden/entladen. Dadurch wird der Spieler ja animiert sie nur dort einzusetzen wo es Sinn macht, nämlich auf langen Strecken mit verhältnismässig wenigen Halten. Zudem empfiehlt sich die Verwendung von
PBS (ein grosses Plus in TTDPatch) - dies steigert den Durchsatz im Bhfs-Vorfeld enorm.
Gruß
Michael