(23.01.2014 13:04)mb schrieb: Das Thema ist hier übrigens auch diskutiert worden: Züge erreichen nominelle Geschwindigkeit nicht (michi_cc ist ein OpenTTD-Entwickler und hat verschiedene Anpassungen am kinematischen Modell vorgenommen).
Wie gesagt, für mich sah es verdammt unlogisch aus, ich verstand schon den sinn manches zu limitieren, aber es hatte SEHR seltsame auswirkungen, sowohl bei deinem Set als auch bei anderen standardzügen. Das gefiel mir nicht.
Zitat:Das wäre mal interessant zu sehen welche Änderungen du konkret am code vorgenommen hast.
So groß sind die gar nicht. Ich habe mal versucht aus meinem patchfile die entsprechenden stellen rauszuziehen, ist angehängt. Dass ich slope resistance durch 400 dividiere hat sein gründe.
Es geht aus dem code wohl nicht genau hervor aber was die werte für slopes angeht habe ich empirisch gearbeitet, also schlicht für jeden slope % den resistance wert in excel mal berechnet bei 0.002 angenommenem Koeffizienten. Und die werte die dabei rauskommen eben durch 200 dividiert, sind exakt das was man erhalten würde wenn man den rollwiderstand als ceff * cos(a) * m * g annimt und slope widerstand (also purer gewichtskraft anteil) als sin(a) * m * g.
Das sind wie gesagt empirische werte aber es sind die werte die rauskommen wenn man berücksichtigt dass auf einer steigung der schon vorher aufaddierte rollwiderstand zu hoch war, da cos(a) nicht mehr 1 ist. Da kommen dann insgesamt die richtigen werte raus.
Dass ich es statt durch 200 durch 400 dividiert habe liegt schlicht daran dass der slope pro tile sein sollte aber pro waggon aufaddiert wird. da ein waggon normalerweise ein halbes tile lang ist, habe ich das nochmal mit faktor 2 multipliziert. Damit kamen dann auch schön gebalancte werte raus.
Mag warscheinlich nicht alles fürs normale gameplay geeignet sein aber es funktioniert ganz gut für das setting das ich spiele. Bei cargo weight faktor 1 scheint sowieso so gut wie alles irrelevant. Kein wunder dass da resistance werte komplett überzugen wurden, nur hat das auswirkungen an der falschen stelle. Wäre besser wenn man generell das gewicht der ladung der wagen erhöhen würde, also von haus aus einen cargoweight faktor benutzen würde. Dann verhalten sich die züge nämlich viel schöner auch mit realistischeren Formeln. Die Wagen sind mit Faktor 1 einfach zu leicht.
PS: Achs-Widerstand habe ich komplett gestrichen da der schlicht um Faktor 10 zu hoch war und die lokomitiven bei hoher zuglast entweder komplett unbrauchbar machte oder bei niedrigerem Cargo faktor kein unterschied mehr festzustellen war. Da der Faktor bei korrigierter Größenordnung, also etwa Faktor 10 niedriger komplett vernachlässigbar wird und kaum noch auswirkungen hat auf das zugverhalten und sich wenn überhaupt selbst das erst bei dem extremen Cargo faktor von 15 bemerkbar macht, habe ich es komplett gestrichen. Es ist schlicht ein überflüssiger wert der viel zu groß ausgelegt war, wohl um künstlich manches auszubremsen.
Dass ich auch gestrichen habe dass künstlich die beschleunigung um Faktor 4 generell verringert wird, das muss ich nicht erklären. bei schweren waggons ist die beschleunigung vollkommen korrekt und schön anzuschauen. Ein faktor 4 bremst die dinger hingegen vollends aus.
nochmal, keine gewähr auf den patch, der ist nie für trunk integration gedacht gewesen sondern auf mein Spiel zugeschnitten. ich denke allerdings wenn man intern generell einen cargofaktor von etwa 5-10 benutzen würde auf den der faktor den der spieler einstellen kann nochmal drauf kommt, dann würden diese formeln ein sehr schönes verhalten ergeben. Aber das müsste man für alle trainsets mal testen. Für mein spiel funktioniert es sehr schön. Die züge haben alle unterschiedliche anzahlen von waggons die sie auf ihre maximalgeschwindigkeit bringen können, sie alle überwinden unterschiedlich viele slopes, manche schaffen mehr slopes, andere halten dafür eine gewisse geschwindigkeit auf slopes länger durch, schaffen dafür aber insgesamt weniger steigung... also sehr sehr schöne im spiel erkennbare unterschiede zwischen den einzelnen maschinen. Bisher noch nicht genau getestet, aber in excel nachberechnet und zumindest in meinen tests stimmt das dann auch sehr genau überein, bis auf sehr hohe geschwindigkeiten weil da nochmal drag obendrauf kommt und relevant wird. Gerade bei Frachtzügen mit max 120 oder so passt es aber sehr gut und man sieht sehr schön die unterschiede. personenzüge sind einfach viel zu leicht, da der cargo-anteil der nutzlast bei denen ja enorm geringt ist im verhältnis zum gesamtgewicht und der cargo faktor wird ja nur auf die nutzlast angewendet, nicht aufs leergewicht.
Zitat:Du meinst vermutlich den "guide" von Uwe: http://uwe.s2000.at/ttdx/dbsetxl/dbsetxlguide.zip ?
Den und deine readme, ja.
Zitat:Ich arbeite übrigens zZt ausschliesslich am release der vielbesprochenen Version 0.9 des DB Set. Wenn du also noch konkrete Vorschläge hast die hier noch nicht aufgetaucht sind, dann wäre jetzt der geeignete Zeitpunkt. 
Gruß
Michael
Ich bin nicht so der Zugexperte, bisher bin ich recht zufrieden. Das einzige was ich sehe ist, dass in den späten jahren kaum noch diesel zur Verfügung stehen. Ob das historischen background hat weiß ich nicht. Man tut sich aber schwer nicht komplett auf elektrisch umzusteigen würde ich sagen. Sonst eigentlich alles ok. manchmal ist es nicht ganz klar welche waggons wann verfügbar sind und welche man wie am besten zusammenstellt oder wie man genau bestimmte wagons an welchen wagen hängt, zB um SBahn waggons zu bekommen oder TEE oder dergleichen. Aber vom prinzip her...